Die Kraft der Mondin

Sich mit den Urkräften der Natur (wieder-) zu verbinden schenkt uns Frauen Kraft.

So wie die Mondin sind wir Frauen zyklische Wesen. Schon früher wussten die Urvölker um diese magische Verbindung und ihre Kraft. Doch über die Jahrhunderte und vor allem aufgrund der damaligen Hexenverbrennungen ist diese Verbindung verloren gegangen.

Die Mondin als Symbol des Ur-Weiblichen

In vielen Sprachen der Welt ist dem Mond die weibliche Form zugeordnet, weshalb auch im Deutschen immer mehr Frauen von der Mondin sprechen, statts dem Mond. Die Mondin ist seit jeher das Symbol des Weiblichen. Sie verändert sich zyklisch und zeigt uns dabei die Kraft des fließenden Prozesses vom Erstrahlen und Erlischen. Sie empfängt das Licht und gibt es wieder ab; so wie eine Frau den Mann in sich aufnehmen und ein Kind empfangen kann, das sie mit der Geburt loslässt, um es in die Welt zu geben.

Die Mondin als Wegweiserin

Damals wurde die Zeit an der Mondin bemessen und ein Mondzyklus stand für einen Kalendermonat. Sie diente den Menschen jeher als Wegweiserin, jede Aktivität wurde nach dem Mondinnenzyklus geplant und umgesetzt. Noch heute nutzen viele Menschen dieses alte Wissen und richten sich nach dem Mondkalender aus. Ich denke, dass es noch vieles gibt, dass wir Menschen von der Mondin lernen können.

Die Kraft unseres Zyklus

Frauen sind zyklische Wesen, so wie die Mondin sich wandelt, so wandeln wir uns auch. Unsere Vitalität, unsere Stimmung, die Konzentration und viele andere Bereiche unseres Körpers und unseres Wesens wandeln sich im Laufe des Zyklus. Wenn wir unseren Zyklus kennen, können wir unseren Alltag daran anpassen und die besten Umstände für uns selbst schaffen. Wieso sollte ich mich schlecht fühlen oder schlecht von mir denken, wenn ich mich beispielsweise in der Woche meiner Periode nur schwer konzentrieren kann und meine Arbeit nur schleppend voran geht? Wir versuchen dem starren System gerecht zu werden, das kontinuierliche Leistung auf gleichem Level verlangt. So ein Irrsinn! Das macht uns nur Stress und kreiert negative Bewertungen über uns selbst. Wenn wir unseren Zyklus kennen, können wir unsere Aufgaben klug planen. Wir sind mitfühlend und liebevoll mit uns während der Periode, einer Zeit in der wir Rückzug und Raum für Reflexion brauchen. Wir besinnen uns auf das Nötigste und lassen einige Aufgaben für die kommende Woche liegen, in der wir einen boost an Energie haben werden um das zusätzliche Pensum zu bearbeiten. Zyklisch zu leben ist Teil unserer weiblichen Natur und ermöglicht es uns, kraftvoll und anmutig zu leben.

Die moderne Reise

Gerne möchte ich hier mit dir gemeinsam die Reise angehen, wieder mehr zum zyklischen Leben zurück zu finden. Auch, wenn dies in der Hektik des modernen Lebens oftmals nicht so einfach erscheint.

Dafür teile ich mit dir Infomationen zu den unterschiedlichen Zyklusphasen, passende Übungen und Meditationen aus dem Kundalini Yoga sowie einige Ideen zu zyklusgerechter Ernährung & co.


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